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Leitbild B(R)G Leibnitz - Bilden statt ausbilden!
Innovationen ersetzen nicht, sondern sie erweitern Bewährtes in neuen Dimensionen.
Wir wollen die breite Angebotsvielfalt am B(R)G Leibnitz erhalten und gleichzeitig spezifisch definierte Schwerpunkte gestalten.
Unsere SchülerInnen sollen durch vernetzte Denkprozesse Schlüsselkompetenzen in Wissenschaft und Kunst, Kommunikation und Kultur erwerben, in historisch-soziokultureller Sprachenvielfalt Freude an geistig-körperlichem Training entwickeln und in Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und lösungsorientiertem Konfliktmanagement zu uni-fitten, kreativen Köpfen heranwachsen.
Schulprofil Das B(R)G Leibnitz, zwei Schulhäuser - eine Schule.
Unsere Schule, das B(R)G Leibnitz, ist die größte allgemein bildende höhere Schule in der Steiermark und gehört zu den größten AHS Österreichs. An die 110 Lehrende unterrichten in 46 Klassen etwa 1200 Schülerinnen und Schüler in zwei Schulhäusern. 30 Klassen sind im Hauptgebäude in der Wagnastraße und 16 Klassen sind im Schulhaus Klostergasse, das auch von der Handelsakademie und der Handelsschule genutzt wird und sich in einer Entfernung von etwa 10 Gehminuten befindet, untergebracht. In dieser Größe liegt auch unsere Stärke, denn eine Vielfalt an Talenten unserer Pädagoginnen, Pädagogen, Schülerinnen und Schüler macht es möglich, dass wir die Vielfalt zu unserem Motto gemacht haben.
Wir bieten zwei Schulformen/Schulzweige an: • Das Gymnasium mit wahlweise Französisch oder Italienisch als zweite lebende Fremdsprache ab der 3. Klasse und mit Latein ab der 5. Klasse • Das Realgymnasium mit Darstellender Geometrie sowie mit Naturwissenschaftlichem Labor und in der Oberstufe wahlweise mit Latein bzw. Französisch.
Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule kommen aus den Bezirken Leibnitz, Radkersburg, Graz-Umgebung, Deutschlandsberg und Feldbach und machen ca. ein Viertel der 10-Jährigen aus den Volksschulen dieser Bezirke aus. Unsere Schule ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar (eigene Bushaltestellen bzw. Bahnhof der ÖBB).
Die Ausstattung unserer Schulhäuser: • Das Schulhaus Wagnastraße, welches im Jahre 1962 erbaut und im Jahre 2000 generalsaniert wurde, verfügt über einen Fußballplatz, einen Beach-Volleyballplatz, einen Handballplatz, einen Basketballplatz, eine Kugelstoß- und Weitsprunganlage, einen Physiksaal, einen Biologiesaal, einen Chemiesaal, zwei Informatiksäle, einen Notebookwagen zum mobilen Einsatz, einen Saal für Technisches Werken, einen Saal für Textiles Werken, zwei Säle für Bildnerische Erziehung, zwei Musiksäle, zwei Turnsäle, eine multimediale Schulbibliothek, ein Fotolabor, ein Schulbuffet und einen Pausenhof. • Das Schulhaus Klostergasse, das im Jahre 1987 gemeinsam mit der HAK/HASCH bezogen wurde, verfügt über Trainingsstätten im nahe gelegenen Städtischen Bad mit Fußballplatz, einen Beach-Volleyballplatz, einen Handballplatz, einen Basketballplatz, eine Kugelstoß- und Weitsprunganlage, eine Laufanlage, einen Physiksaal, einen Biologiesaal, einen Chemiesaal, zwei Informatiksäle, zwei Notebookwägen zum mobilen Einsatz, einen Saal für Technisches Werken, einen Saal für Bildnerische Erziehung, einen Musiksaal, zwei Turnsäle, eine multimediale Schulbibliothek, ein Schulbuffet und einen Pausenhof.
Schulmanagement: Das Schulmanagement (Direktion, Administration, SGA-Mitglieder und Mitglieder des Dienststellenausschusses) bemüht sich um eine enge und gute Zusammenarbeit mit allen Schulpartnern, setzt auf Offenheit und Transparenz bei Entscheidungsfindungen und zählt wechselseitige Anerkennung und Hilfe zu ihren wesentlichen Grundsätzen.
Wesentliche Bildungsschwerpunkte/Angebote der Schule sind:
Fremdsprachen: Im Gymnasium wird wahlweise Französisch oder Italienisch als zweite lebende Fremdsprache ab der 3.Klasse und Latein ab der 5. Klasse angeboten. Im Realgymnasium kann man in der Oberstufe zwischen Französisch und Latein wählen. Der Englisch- und Französischunterricht erfährt durch den Einsatz von „native speakers“ eine besondere Aufwertung. Erweitert wird das Angebot durch die Vorbereitung und Durchführung von Sprachenwettbewerben, sowie die Vorbereitung auf internationale Sprachenzertifikate aus den lebenden Fremdsprachen. Als weitere lebende Fremdsprache wird Spanisch als Wahlpflichtfach sowohl für das Gymnasium als auch für das Realgymnasium angeboten und kann auch als mündlicher Reifeprüfungsgegenstand gewählt werden.
Naturwissenschaftlicher Bereich: Der zentrale Angelpunkt unseres Realgymnasiums ist das Naturwissenschaftliche Labor, das an unserer Schule von unseren Lehrern entwickelt und in zahlreichen Bundesseminaren in ganz Österreich verbreitet wurde. Ein durchgehendes Konzept sichert die Zusammenarbeit der Fächer Physik, Biologie und Chemie. Der fächerübergreifende Unterricht findet in der 4. und ab der 6.Klasse des Realgymnasiums statt. Die fachspezifische geometrische Ausbildung im Realgymnasium an unserer Schule wird durch Computerunterstützes Arbeiten im Fach Geometrisches Zeichnen in der vierten Klasse und durch die Veränderung des DG-Unterrichts in inhaltlicher und struktureller Hinsicht in der Oberstufe zu einem „multimedialen Präsentationsfeld mit objektorientiertem, konstruktivem und fächerübergreifendem Schwerpunkt“. Vorbereitungskurse zu Olympiaden und Wettbewerben (Physik, Chemie, Mathematik, DG) fördern die besonderen Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler. Immer wieder feiern unsere Vertreter bei nationalen und internationalen Bewerben Erfolge.
Musisch-/Kreativer Bereich: In der ersten und zweiten Klasse können musisch begabte Kinder die Musikklasse besuchen. Weite Anerkennung finden Aufführungen unserer Schulband, des Schulorchesters, des Schulchors und des Vokalensembles. Die Mitarbeit an den Musicals und Theateraufführungen, die in regelmäßigen Abständen an der Schule aufgeführt werden, ist für alle Mitwirkenden ein besonderes Erlebnis, das die Entwicklung des Selbstbewusstseins und der Persönlichkeit der Jugendlichen maßgeblich fördert. Zur Förderung des kreativen Potentials gibt es einen Fotokurs im schuleigenen Fotolabor bzw. unverbindliche Übungen im Bereich Kreatives Gestalten (Mediengruppe, Bühnenbild und Raumgestaltung)
Sport und Bewegung: Für Sportbegeisterte bieten wir in der ersten und zweiten Klasse eine Sportklasse mit einem sportlichen Schwerpunkt. Da wir ein besonderes Augenmerk auf Bewegung legen, fördern wir unsere Schülerinnen und Schüler in den unverbindlichen Übungen Fußball (Burschen und Mädchen), Volleyball und Handball. Weiters streben wir eine Kooperation mit dem LAZ (Leistungs- und Ausbildungszentrum des ÖFB für Burschen) und mit dem Fußball-Kolleg und dem Musterland (Tennisakademie für Hochbegabte) an. Immer wieder feiern unsere Schülerinnen und Schüler bei sportlichen Wettbewerben wie Fußball, Handball, Volleyball, Tennis und Golf große Erfolge. Die Wintersportwochen in den 2. und 3. Klassen sowie die Sommersportwoche in den 5. Klassen runden das Angebot einer zeitgemäßen Sport- und Bewegungsausbildung ab.
Schulveranstaltungen:
Unterstufe 1. Klassen Projektwochen 2. Klassen Wintersportwoche 3. Klassen Wintersportwoche 4. Klassen „Österreichs Jugend lernt Wien kennen“
Oberstufe 5. Klassen Sommersportwoche 6. Klassen klassenübergreifende Projektwoche im In- oder Ausland 7. Klassen 10- bis 14-tägiger Sprachaufenthalt 8. Klassen Schüler des Wahlpflichtfaches Spanisch haben am Beginn der 8.Klasse einen Spanienaufenthalt
Förderung: Durch Berücksichtigung der individuellen Stärken und Begabungen der Schülerinnen und Schüler sowie durch Förderung in den Bereichen, wo Schwächen bestehen, versuchen wir den Schülerinnen und Schülern eine breite und fundierte Allgemeinbildung zu geben sowie Schlüsselqualifikationen zu entwickeln. Kompensatorischer Unterricht erfolgt in Form von integrativem Förderunterricht im Gegenstand Deutsch in den ersten Klassen.
Präsentations- und Arbeitstechniken: Das Rüstzeug dazu erhalten unsere Schüler in diversen Workshops zu Rhetorik und Präsentation in den 5. und 6. Klassen.
Verbesserung des Schulklimas: Seit dem Schuljahr 2006/07 werden Schülerinnen und Schüler zu Peer-Mediatoren ausgebildet, und sie helfen sowohl im Einzelfall als auch in Klassen Konflikte zu entschärfen und Streitigkeiten zu klären. Oberstufenschüler stehen jüngeren Schülern als Buddies, d.h. Ratgeber, Bezugspersonen, Freunde und Streitschlichter im Schulalltag zur Verfügung. So sollen potentielle Konfliktanlässe abgefangen bzw. vermieden werden, bevor sie überhaupt entstehen, bzw. im Akutfall die eigenverantwortliche Suche von Lösungsstrategien unter der Anleitung von Streitschlichter-Buddies erleichtert werden.
Personalentwicklung/Qualitätsentwicklung: Die Schule ist ständigen Änderungsprozessen unterworfen. Sie verlangen von unseren Lehrerinnen und Lehrern unter anderem ein Mehr an Flexibilität, an Ideenreichtum, an Verantwortung und erfordert eine ständige Verbesserung der Unterrichtsqualität. Alle Lehrenden bemühen sich, durch Fortbildung, Evaluation und Reflexion ihrer Tätigkeit einen möglichst hohen Grad an Professionalität zu erreichen. Die Methodenvielfalt (Offenes Lernen, EVA, Projektunterricht, neue Formen der Leistungsbeurteilung, ...) wird stetig ausgeweitet. Die entsprechende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen werden von Seiten der Direktion gezielt geplant. Die zahlreichen Zusatzqualifikationen der Lehrkräfte (NLP, Teammanagement, Evaluation, Qualitätsmanagement, Soziales Lernen, ...) fließen in die tägliche Arbeit mit unseren Schülerinnen und Schüler ein.
Nahtstellenproblematik: Der Nahtstellenproblematik (d.h. dem Übertritt von der Volksschule in die 1. Klasse des B(R)G) schenken wir besonderes Augenmerk. Deshalb gibt es Kontakte der Schulleitung mit ihren zukünftigen Schüler/innen bereits schon vor dem 1. Schultag in Form von Informationsabenden an den Volksschulen. Am Tag der offenen Tür wird unsere inhaltliche Ausrichtung den Eltern und Schüler/innen nahe gebracht. Unsere „Erstklassler“ werden von den Buddies betreut. Die Projektwoche gleich zu Beginn des Schuljahres erleichtert Einstieg, Umstellung und Umgewöhnung. Das Portfolio wird in einigen Klassen als Beurteilungsmöglichkeit angewendet.
Einbindung der Eltern: Der Kontaktpflege zwischen Schule und Elternhaus wird besondere Bedeutung beigemessen. Von den Eltern erwarten wir ein hohes Maß an Unterstützung in der uns zugeteilten erzieherischen Tätigkeit. Eltern sind auch im Unterricht nach Absprache mit dem jeweiligen Lehrer als "Gastlehrer" für ein spezielles Thema, bei dem sie besonders kompetent sind, herzlich willkommen.
Nachmittagsbetreuung: Ab dem Schuljahr 2008/09 wurde die Nachmittagsbetreuung an der Schule eingeführt. Die Nachmittagsbetreuung wird ein sinnvolles und gelenktes Freizeitangebot sowie eine hilfreiche Lernbetreuung anbieten. Sie kann für einen, zwei, drei oder vier Nachmittage in Anspruch genommen werden.
ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN: Zu den kurz- und mittelfristigen Vorhaben zählen die Neugestaltung der Oberstufe (Einführung des modularen Kurssystems) sowohl des Gymnasiums als auch des Realgymnasiums im Rahmen der Schulentwicklung, der Ausbau von „Englisch als Arbeitssprache“ und der vermehrte Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken im Unterricht.
Schulprogramm - Schwerpunkte der Schulentwicklung: • Nachmittagsbetreuung • Mülltrennung • Verhalten im Schulhaus • Förderkonzept • Schulcluster • Oberstufe – Unterstufe • Homepage
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